Fort Fun in Bestwig

Fort Fun
Am Ende des Beitrages gibt es viele Bilder und
vor allem ein Video der “Wild Western Show” mit Sheriff Fuzzy.

Das Sauerland bietet bekanntlicherweise sehr viele Freizeitaktivitäten an. Eine davon ist der Abenteuerpark “Fort Fun Abenteuerland” in Bestwig. Die Geschichte des “Fort Fun” fing bereits im Jahre 1968 an – Freiherr von Wendt erbaute den ersten Skibetrieb. In den letzten 40 Jahren ist der Park immer weitergewachsen und hat immer mehr Attraktionen dazugewonnen.

Das “Fort Fun” besteht inzwischen aus ca. 75 vollbepackten Hektar Land, auf dem etwa 40 Attraktionen zu finden sind. Der Park ist weitgehend im Wild-Western-Stil aufgebaut und sticht mit seiner Wild-West-Show hervor. Dazu aber etwas später mehr.

Der Eintritt in das Fort Fun in Bestwig

Fort Fun in Bestwig

Nachdem wir einen der mindestens zwei Wege zum Ziel genommen haben, werden wir von den Parkeinweisern empfangen. Sie kassieren einmalig 3 € Parkgebühr (Wohnmobile, Caravans, Motorräder und Fahrräder zahlen keine Parkgebühr!). Dafür geht es eigentlich sehr flüssig und wir brauchen nicht ewig lang zum Eingang laufen.

Gut zu wissen
Findet man nicht oft – vor dem Eingang befinden sich bereits die ersten Toiletten.

Apropos Eingang. Wenn ein Tag erwischt wird, an dem sehr viele Gäste kommen, steht man natürlich an und muss eine Zeit lang warten. Tipp: Wer vorreserviert hat, der kommt schneller rein. Wir waren kurz nach 10 Uhr da und mussten zum Glück nur ca. 10 Minuten warten. Nachdem diese “Hürde” genommen wurde, steht man recht schnell mit dem ausgehändigten Flyer hinter den Kassen, oder – wenn Platz ist – an der großen Karte im Schaukasten, um sich zu orientieren.

Wie so oft, müssen hier erstmal die Größenverhältnisse zwischen Karte und Park erschlossen werden. Und auf den ersten Blick ist das im Fort Fun gar nicht mal so einfach. Wir würden aber sagen, Fort Fun ist definitiv größer, als er auf dem Flyer scheint.

Die ersten Schritte im Fort Fun

Erste Schritte im Fort Fun

Wir sind nach kurzer Recherche des Planes schnell auf die Idee gekommen, dass wir rechts “rumgehen”. Das hat einen einfachen Grund: Früh morgens ist die Luft und das Wasser der Rio Grande Wasserbahn noch etwas kühl. Aber wir können uns trotzdem gleich in der “Devil’s Mine” (Achterbahn) mit Adrenalin vollpumpen – zumindest nach einer gewissen Wartezeit (bis zu 45 Minuten).

Alternativ können die Kleinen den Taga uch anders angehen. Im “Kid’s Place” befinden sich mehrere Attraktionen, wie z.B. dem “Fort Fun L.A.B.S.”, dem “Free Fall Tower” für Einsteiger und die “Highway Autos”. Hier können sich die Kids langsam an das kommende Abenteuer herantasten.

Das L.A.B.S. beinhaltet tolle Spiele. Hier gibt es einen digitalen Bolzplatz, ein DJ-Pult, ein großes Memo Spiel (z.B. fortlaufende Zahlen oder das ABC bedienen), eine Schaumstoff-Bau-Ecke und eine Kletterburg.

Um die Ecke befindet sich Fuzzy’s Puppentheater, in dem eine tolle Geschichte über Sheriff Fuzzy und seine Parkfreunde erzählt wird. Natürlich werden die Gäste zum mitfiebern und mitanfeuern angeregt.

 

Hoch in die Luft oder lieber kriechend am Boden

Vom Theater aus ist es nicht weit zum Kettenkarussell „Wellenflieger“. Neben dem “Flugerlebnis” kann von hier aus ein kleiner Blick über das Areal des Parks erhascht werden.

In der “FunnyFuxBox” ist Geschicklichkeit gefragt. Die Aufgabe: Wer überwindet den Laser-Parcours möglichst fehlerfrei und findet Funny’s Versteck? Wenn hier keine große Schlange ist, können die meisten Kinder nicht genug bekommen und probieren ihr Können immer wieder aufs Neue.

So nebenbei befinden sich auf den Wegen einige interessante Western-Gebäude. Hier finden sich die Bank, das Sheriff Büro und Gefängnis, ein Foto Laden, ein Schießstand und natürlich viele Leckereien.

 

Jetzt geht es richtig los im Fort Fun

Aber davor haben wir uns gegebenenfalls am Kiosk mit Burgern, Hot Dogs, Chicken Nuggets und Pommes gestärkt. Oder natürlich an dem selbstmitgebrachten Proviant.

Eine Pause ist hier auf jeden Fall zu empfehlen, denn nun geht es an den Fußmarsch durch da langgezogene Gelände.

Wer sich den Park ganz in Ruhe von oben ansehen möchte, der hat im Big Wheel (Riesenrad) seine Freude. Die Steigerung hierzu bietet nur der Wild Eagle (Drachenflieger). Bis zu vier Personen lernen in der waagerechten Position zu fliegen und können den Park im Schnelldurchlauf erhaschen. Für diesen Nervenkitzel müssen pro Person 2 € zusätzlich bezahlt werden.

Eine tolle Attraktion ist der “Thunderbirds”. Hier findet eine Beschleunigung von 3G statt, der Fahrgast dreht sich mit und gegen den Uhrzeigersinn. Dazu gibt es spektakuläre visuelle und Sound-Effekte.

Wer sich nach so viel Aufregung eine Pause gönnen möchte, der schickt die Kids zu den Lamas und Ziegen, zur großen Kletter-Westernstadt oder zu den Röhrenrutschen. Und die Eltern setzen sich einfach mal in Ruhe auf eine Bank.

 

Keine Langeweile im Fort Fun

Weiter geht es mit rasanten Fahrgeschäften. In der Schiffschaukel Capt´n Crazy geht es auf eine verrückte Segelfahrt. Hin und her, links und rechts herum geht es hier. Ein Schwindelgefühl wird garantiert.

Schneller und schneller geht es im “Blauer Drachen”. Eine Achterbahn die Berg- und Talmäßig im Kreis fährt. Als ob man auf dem Rücken eines Drachen sitzt.

Und dass das Adrenalin nicht nachlässt, geht es anschließend noch in die Achterbahn “SpeedSnake”. Hier erlebt der Fahrgast eine rasante Fahrt vorbei an allen Elementen – Wasser, Erde und Luft.

Wir sind nun in der Länge fast auf der anderen Seite des Parks angekommen. Aber auch hier gibt es noch genügend Spaß.

Die Familienachterbahn “Marienkäfer” rauscht hier über die Schienen. Mitten durch einen kleinen Sauerländer Wald gibt es enge Kurven und rasante Abfahrten zu meistern.

Und bevor wir die Wildwasserbahn “Wildriver” mit seinem dunklen Tunnel mitten in der magischen Unterwasserwelt Atlantis und den rasanten hohen Absturz am Wasserfall kennenlernen, können wir mit den Kids in der “Rocky Mountain Rallye” das Auto fahren erlernen. Quer durch die Rocky Mountains werden Oldtimer mit richtigem Gaspedal und Lenkrand gesteuert. Beides sollte wenn möglich auch benutzt werden, da es ansonsten eine sehr ruckelige Fahrt werden kann.

 

Old McDonald in Trance …

Nachdem wir nun den Park einmal durchquert haben, kommen wir auf dem Rückweg aber dennoch an weiteren Attraktionen vorbei. Da wäre zum einen das “Old McDonald’s Farmtheater”. Hier wird die spannende Geschichte “Old McDonald hat eine Farm” mit vielen mechanisch gesteuerten Tieren erzählt. Nach dem heiteren Schauspiel können nebenan noch ein paar Runden auf einem Traktor gedreht werden.

Rodeln ist nicht nur im Winter möglich. Auf dem “Trapper Slider” geht es auf Europas Längster Rodelbahn 1.3 Kilometer steil bergab mit Kreiseln, Jumps und jeder Menge Kurven. Zu erreichen ist er zu Fuß oder per Sessellift.

Im “Dark Raver” lernt der Interessierte wie es sich anfühlt, sich in Trance zu befinden. Die Plattform ist eingebettet in eine Art indianischer Tempel, der ohne Tageslicht auskommt. Besondere Lichtspezialeffekte und die 3000 Watt Anlage sorgen für tranceähnliche Zustände. Dazu drehet sich die Plattform in rund neun Metern mit ca. 20 Drehungen in der Minute.

 

Das Beste kommt zum Schluss …

… zumindest war das bei unserem Besuch so.

Mit der original amerikanische Western-Eisenbahn “Santa Fé Express” geht es zur “Endstation Yukon Creek”. Hierzu gibt es eine Geschichte, die ab dem Beginn der Show im Bahnhof erzählt wird. “Sheriff Fuzzy hat Doc Smith festgenommen und muss ihn nun in das Gefängnis überführen…” Die Show ist ein tolles Erlebnis und findet ein paarmal am Tag statt. Sie endet im Normalfall feuchtfröhlich, singend und um eine tolle Geschichte reicher.

Wer nun noch nicht genug hat, der fährt noch eine oder mehrere Runden mit dem “Rapid River Rio Grande”. Hier geht es auf reißenden Stromschnellen vorbei an Wasserfällen und Strudeln quer durch den Themenbereich Mexiko.

 

Unser Fazit über diesen Ausflug:

Kurzfazit: Wir waren begeistert!

Von 10 Uhr bis kurz vor 18 Uhr (Torschluss) waren wir vor Ort. Und wir haben am Ende tatsächlich nicht alles geschafft. Das lag einerseits an langen Warteschlagen, andererseits an der fehlenden Zeit. Wenn wir die Fahrgeschäfte dazuzählen würden, die wir mit Absicht nicht gefahren sind, dann fehlten uns bestimmt zwei Stunden (ohne Wartezeiten!). Wir müssen also noch mal wiederkommen, um den Rest auszuprobieren.

Der Park ist in unseren Augen sehr sauber (inklusive Toiletten). In manchen Bewertungen im Internet wird sich über Staub/Dreck und Spinnennetzen an den Gebäuden beschwert. Wir sind der Ansicht, dass das in einer Westernstadt dazu gehört. Wir haben in keinen Geschichtsbüchern gelesen, dass die Gebäude von außen gepflegt wurden… Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Die Mitarbeiter waren alle nett und haben auch gerne Fragen beantwortet. Wie so oft, fallen uns die hohen Verköstigungspreise auf. Aber auch das ist Ansichtssache. Für knapp 9 €, ist das Burgermenü unserer “Ansicht” (wir haben es nur gesehen – geschmeckt hat es den Gästen!) tatsächlich im Vergleich zum z.B. des Goldenem M zu teuer. Aber es ist wie immer – das entscheidet jeder für sich, schließlich ist auch im Fort Fun die Mitnahme des eigenen Proviants ohne Probleme möglich.

Die FamilyBiker kommen auf jeden Fall wieder und können die Westernstadt im Sauerland jedem empfehlen!


 

Anfahrt, Öffnungszeiten, Preise

Anfahrt, Parken und Erreichbarkeit:
Der Park ist neben dem Auto natürlich auch wunderbar per Bahn und Bus zu erreichen.

Adresse: Aurorastraße 50, 59909 Bestwig (Wasserfall) / Sauerland

Öffnungszeiten:

O-Ton des Fun-Parks:

  • Der Park ist von 10 Uhr bis i.d.R. 17.00 Uhr geöffnet, in der Hochsaison (Juli und August) auch deutlich länger. Je nach Wetterbedingungen behalten wir uns vor, den Park auch vor 17.00 Uhr zu schließen.
  • Wir unterteilen die Öffnungszeiten ggf. in oberen Parkbereich (bis einschließlich Riesenrad) und unteren Parkbereich, welcher in dem Fall 60 Minuten eher schließt.
  • Bitte beachtet den Kalender, es gibt auch Ruhetage!

Eintrittspreise:

  • Gast bis 90 cm Körpergröße oder bis einschließlich 3 Jahre FREI
  • Geburtstagkind
    (bis einschließlich 15 Jahre, am Geburtstag mit Ausweis) FREI
  • Gast von 90 bis 150 cm Körpergröße 23,50 €
  • Gast ab 150 cm 29,50 €
  • Gäste ab 60 Jahre
    mit gültigem Ausweis 23,50 €
  • Gast mit Behinderung
    (ab 70% und mit gültigem B-Ausweis) 16,00 €
  • Rollstuhlfahrer und blinde Gäste
    (mit gültigem B-Ausweis) FREI
  • Begleitperson
    (ab 18 Jahre, bei Vermerk „B“ oder „H“ im B-Ausweis) FREI

Kioskpreise (Auszug – Stand 07/2019):

  • Burger : 5,20 €
  • Burger Menü (Burger, Pommes und 0,5 L Softdrink): 8,60 € – durch Online-Kauf 1 € günstiger
  • 180 g Burger Menü (Burger, Pommes und 0,5 L Softdrink): 9,90 €
  • Hot Dog: 3,60 bis 5,90 €
  • Chicken Nuggets: 3,40 bis 6,60 €
  • Pommes: 2,20 € (Mayo/Ketchup 0,30 €)
  • Schmalzbrot: 2 €
  • Kakao: 2,50 €
  • Cola, Fanta etc., Apfelschorle (je 0,5 L): 2,75 €
  • Veltins, Veltins+ (0,33 L): 2,50 €
  • Des Weiteren gibt es Slush-Eis, Eis, Waffeln und anderes zu erwerben.

Tipps:

FamilyBiker
  • Bitte genügend Flüssigkeit mitnehmen.
  • Plane den ganzen Tag ein. Am besten von 10 Uhr an bis Kassenschluss.
  • Ebenso bitte Zeit für die Warteschlangen in Kauf nehmen.
  • Sobald die Temperturen sehr warm werden, an Sonnen- und Kopfschutz denken.
  • Wenn du vor Ort kein Essen kaufen möchtest, denke an die Verpflegung.
  • Ein wenig Bargeld mitnehmen, falls du z.B. das Fahrgeschäft Wild Eagle oder “YuKan Bullride” (Bullenreiten) in Anspruch nehmen möchtest.
  • Unbedingt die Webseite von FortFun durchforsten. Es gibt eine Menge Informationen, die wir hier gar nicht alles auflisten können!
  • Wenn du vor Ort bist, beachte unbedingt die Uhrzeiten stattfindender Events (z.B. die Wildwestshow).
Link:

Zu guter Letzt …

… gibt es wie gewohnt noch viel mehr Fotos, sodass ihr einen Vorgeschmack auf einen tollen Ausflug bekommt!

Fort Fun in Bestwig
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