komoot

komoot ist eine Navigationsapp für verschiedene Freizeitzwecke. Zur Verfügung stehen Karten für das

  • Wandern
  • Laufen / Jogging
  • Radfahren
  • Mountainbiken
  • Rennradfahren

Wir nutzen die App hauptsächlich für das Radfahren (wer hätte es gedacht ;)). Allerdings haben wir uns die Karten in den verschiedenen Modi natürlich näher angesehen. Die Erfahrungen mit der App und wie sie funktiniert, erlären wir hier.

Routenplanung mit komoot

Bei der eigenen Freihand Planung wird schnell erkannt, dass es verschiedene Wege gibt. Beispiel: Geplant wird eine ruhige Fahrt und plötzlich erscheint ein Mountainbike Abschnitt. Die App verweist automatisch darauf hin, dass es ein schwieriger Abschnitt ist und es kann zügig eine Ausweichroute erstellt werden.

Wegmarken sind natürlich wichtig und können per Klick jederzeit eingepflegt werden. Die Touren einfach und bequem am PC planen und speichern. Natürlich ist das an den Endgeräten auch möglich, aber bekannterweise etwas schwieriger – außer eine Maus ist am Handy/Tablet angeschlossen.

Die  geplanten Tour werden abgespeichert und können jederzeit geändert und angepasst werden. Wer jetzt nicht selber planen möchte, kann sich auf der Homepage von komoot diverse Touren anderer Nutzer ansehen. Komplette Karten von A-B oder auch Rundkurse, sowie Teilstrecken können abgerufen, gespeichert und dann gefahren werden.

In den Benachrichtigungen kann entschieden werden, welche Informationen man zugestellt bekommt. Z.B. Reaktionen auf eigene Beiträge, Tipps zu Highlights in der eigenen Region uvm.

Unterwegs

Wenn der Nutzer in seiner kostenlosen bzw. gekauften Region unterwegs ist, können die geplanten Touren ganz einfach abgefahren werden. Wer außerhalb seiner Regionen unterwegs ist, der hat zwar das Kartenmaterial an Board und kann auch die geplante Strecke / Karte sehen. Das “Abfahren” dieser ist allerdings nicht möglich. Ist uns in der Vergangenheit oftmals passiert. Kurz geärgert und dann einfach auf das gerade Wohl los gefahren. Das Aufzeichnen der Strecke funktioniert zum Glück trotzdem.

Wenn trotz der Planung mal eine andere Strecke gefahren wird, meckert die App gerne kurz, dass man doch bitte auf die Route zurück kehren soll. Aber wie jede andere Navigationssoftware, reagiert komoot und plant die Tour automatisch um (deaktivierbar), die einem weiter zum Ziel bringt. Eine Änderung der Route ist jederzeit möglich, vorausgesetzt man hat Internet(empfang)! Das ist wichtig, da derzeit die Fausregel gilt: Kein Internet -> Keine Planung!

Um von vorne herein Internetkosten bzw. Volumen zu sparen, ist es sinnvoll, sich die Karten offline verfügbar zu machen. Der Nutzer kann entscheiden, ob er die ganze Region oder nur das Kartenmaterial für die Tour herunterladen möchte.

Wer nicht ständig auf das Display gucken möchte, kann die Sprachausgabe aktivieren, oder sich nur wichtige Benachrichtungen melden lassen. Und falls das GPS mal kurz hängt, oder der Nutzer sich das Umfeld der Karte ansehen möchte – per Buttondruck positioniert sich die App wieder am Standort. Apropo GPS – die genauen Informationen über den Standort werden natürlich ebenfalls angezeigt. Die Kamera des Smartphones kann direkt aus der App heraus aufgerufen werden.

komoot ist übrigens per “komoot connect” App auch mit passenden Bluetooth Gerät zu koppeln.

Anzeigen während der Fahrt

Während der Tour, zeigt die App die wichtigen Daten oberhalb der Karte an.

  • Routerichtung inkl. Meter
  • Aktuelle Geschwindigkeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Zurückgelegte Kilometer
  • Verbleibende Kilometer
  • Wie lange man in Bewegung ist
  • Die verbleibende Zeit
  • Ein Höhen-/Tiefendiagramm

Aufzeichnung der Route

Ein tolles Feature: Die App zeichnet die Navigation auf. Was sehr zum Vorteil ist, wenn z.B. die Strecke verlassen und ein anderer Weg eingeschlagen wird. Diese Information ist später für eine weitere Planung sehr nützlich . Oder gerne auch Beweis für seine sportlichen Aktivitäten gilt.

Im Hintergrund zeichnet die Software natürlich auch auf, wieviele Stunden und Kilometer der Nutzer insgesamt abefahren hat.

Nach der Tour

Nach jeder Fahrt können Highlights bestätigt oder auch hinzugefügt werden. Das Anhängen eigener Fotos ist möglich, sodass man selber sofort per Bild weiß wo man war, oder auch andere einen bildhaften Einblick erhalten. Die Erlebnisse können privat gehalten, wie auch in allen erdenklichen Portalen und Social Apps geteilt werden.

App-Kosten?

Die komoot App ist grundsätzlich kostenfrei (inkl. einer gratis Region). Weitere Regionen sind ab 3,99€ verfügbar. Alle Regionen können für einmalige 29,99€ freigeschaltet werden.

Wenn nicht nur im näheren Umkreis gefahren wird, sind “Alle Regionen” zu empfehlen.
Tipp: komoot bietet das große Paket zwischendurch als Aktion für 19,99 € an.

Zur Homepage von komoot  geht es hier entlang.


Alternativen

Es gibt am Markt viele Alternativen. Der Nutzer hat die Qual der Wahl. Wir haben diverse getestet und davon waren auch einige wirklich gut. Allerdings sind wir am Ende bei komoot hängen geblieben. Die Bedienung ist einfach gehalten und die Software hat alles was man für die normale Nutzung benötigt. Und der einmalige Preis hält einen auch nicht vom Erwerb der “gesamten Welt” ab. Dafür gibt es die tolle Funktionen der Streckenaufzeichnung inklusive.

komoot

Bildquellen: komoot.de

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