Naturwildpark Granat in Haltern

Naturwildpark Granat in Haltern

Abseits der Städte, eingebettet in Wälder, liegt der Naturwildpark Granat. Wer den “Ketteler Hof” kennt, war bereits in dieser Ecke.

Von Castrop-Rauxel ist der Park ca. 40 Kilometer entfernt, daher können wir leider nicht unsere Fahrräder nutzen. Aber der Besuch lohnt sich auch mit dem Auto. Am Ende des Beitrages gibt es ein kleines Video mit unseren Eindrücken.

Der Naturwildpark Granat

Das Erste was uns positiv aufgefallen ist, der Park hat einen eigenen “kostenlosen” Parkplatz direkt vor dem Eingang. Der Eintrittspreis ist jetzt nicht geschenkt, aber liegt im Rahmen. Ein Erwachsener bezahlt 5 € und ein Kind 3 € (weitere Angaben entnehmt bitte dem untenstehenden Link). Einen kostenlosen Übersichtsplan kann man sich einfach mitnehmen.

Gerne könnt ihr eure eigene Verpflegung mitbringen. Seitens des Parkes gibt es am Kassenhäuschen “nur” Frikadellen, Bockwurst, Kaffee und Kuchen, Knabbereien und Eis!

Verpflegung für die Tiere (Mais) kann für 0,50 € pro Packung gleich an der Kasse mitgenommen werden, oder im Park an Automaten gezogen werden (hierfür werden 50 Cent Münzen benötigt).

Offizielle Toiletten sind nur im Eingangsbereich zu finden, welche bei unserem Besuch sauber waren.

Die Wölfe und der eine Spielplatz

Nach dem Kassenbereich befinden sich Bänke, Tische, ein großes Hüpfkissen und eine Riesenwippe. Hier können sich die Kinder am Anfang und am Ende austoben.

Weiter den Weg hoch und bevor wir den Park wirklich betreten, befindet sich das Wildschwein- und Wolfsgehege. Kleiner Tipp: Versucht die Wölfe in einem ruhigen Moment zu sehen. Also wenn nicht so viel auf dem Weg los ist. Sie sind neugierig aber doch auch schreckhaft.

Auf dem gleich darauf folgenden Spielplatz gibt es eine Holzkletterburg, Wippe,  Seilbahn und Schaukeln zu entdecken.

Rundkurs oder Zick Zack

Nachdem die Kids ein wenig getobt haben, betreten wir durch ein Holztor “endlich” den Naturwildpark Granat. Wir werden als erstes von Hängebauchschweinen begrüßt. Rotwild soll im ersten Areal auch anzutreffen sein, allerdings haben wir es erst später im großen Park entdeckt. Weiter geht es durch ein weiteres Tor.

In diesem Bereich gibt es Kängurus und Nandus, Hasen, Vögel und ein Biotop. Mit Glück gibt es auch Lurche und Frösche zu entdecken. Ebenfalls in diesem Abschnitt sind die Luchse zu finden. Zumindest wenn sie sich nicht gerade verstecken. Erneut müssen wir ein Tor durchschreiten, welches uns in den großen Park einlässt.

Durch den ganzen Park führen befestigte Weg. Sie führen entlang wunderschöner Wälder und Wiesen. Zwischendurch laufen einem natürlich immer wieder die Tiere über den Weg und wenn sie wissen dass es Futter gibt, begleiten sie einen auch gerne längere Zeit.

Es gibt hier zum Beispiel Dam-, Rot-, Sika- oder auch Muffelwild anzutreffen.

Das Gelände kann im Rundkurs durchwandert werden oder auch mit Abzweigungen. Gerade im hinteren Teil des Parkes kann der “Hügel” auf verschiedene Arten umgangen oder bestiegen werden.

Zum pausieren stehen verteilt Bänke am Wegesrand. Aber Vorsicht, wenn ihr eine Pause macht, sollten es die Tiere auch. Also nicht vom Platz aus füttern.

Für einen besseren Überblick – vor allem für die Kleinen – gibt es auch einen Hochstand.

Jetzt würden wir  gerne noch mehr Attraktionen aufführen, aber es gibt keine.

Aber: Der Park macht Spaß.

Es ist ruhig. Entspannend ruhig.
Tiere können entdeckt, gestreichelt und gefüttert werden.
Die Bänke laden zum pausieren und beobachten ein.
Es ist ruhig. Entspannend ruhig. (Wurde das das schon mal erwähnt?)

Der Rückweg

Wie es ein Rundkurs so an sich hat, führt er einen früher oder später an den Anfang zurück. Wir waren überrascht, wie “schnell” die Tour zu Ende war. Allerdings … als wir auf unsere Uhren sahen, ware bereits über zwei Stunden verflogen. So ruhig und entspannend ist es. Einfach mal den Alltag vergessen.

Wer jetzt natürlich noch mehr möchte, der läuft die Strecke nochmal – oder einfach anders herum. Es gibt immer etwas Natur- oder Tiermäßiges zu entdecken.

Feierabend?

Wenn man den Hauptpark verlässt, kommt man ja wieder an den kleineren Arealen vorbei. Das Interessante ist, man bleibt dort wieder hängen. Wir gucken ob die Wildkatzen da sind, sehen den Fischen zu oder suchen die Frösche. Die Vögel machen immer so schöne Sachen wie schnäbeln, basteln oder sich zanken.

Und plötzlich steht man wieder bei den Hängebauchschweinen. Entweder laufen die Ferkel herum oder die Sau suhlt sich in der Matsche.

Wenn das Kind dann nochmals den Spielplatz besucht, schauen wir erneut bei den Wölfen vorbei. Sind sie jetzt oder wieder zu sehen?

Und zum Schluss das Kind nochmal auf das Hüpfkissen schicken und dabei entspannt einen Kaffee genießen.

Was möchte man mehr?  Von uns volle Punktzahl – wir kommen wieder – in den Naturwildpark Granat!


Fazit für diese Tour:

Entspannende Ruhe – das ist für uns das Ausschlaggebende. Selbst die Kids kommen zur Ruhe, finden die Natur spannend und Tiere zum anfassen. Für mindestens zwei oder mehr Stunden einfach mal abschalten und den Alltag vergessen. Dafür muss man jetzt nicht zwingend an die See fahren. Wir fahren ca. drei Stunden in dem Park.


Tipp: Zwischen Mai und September gibt es an Wochenenden immer wieder mal eine Greifvogelschau. Die Termine gibt es auf der Webseite des Parkes.

Link: Webseite des Naturwildparkes

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Naturwildpark Granat in Haltern

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